Vorfreude

In zwölf Wochen ist es soweit. Wir freuen uns so sehr auf Mia. Das Babyzimmer ist schon eingerichtet. Doch irgendwas ist heute anders. Ein Ziehen und Stechen im Bauch. Dann passiert es…

Schock

Plötzlich ein heftiger Schmerz in mir. Ich schreie auf und krümme mich am Boden. Alles ist voller Fruchtwasser. Es tut so weh. Tom versucht mich zu beruhigen, doch ich muss sofort in die Klinik.

Viel zu früh...

Mia ist da – viel zu früh! Sie wird beatmet, künstlich ernährt und von Geräten überwacht. Sie muss noch lange Zeit im Krankenhaus bleiben. Nur durch zwei Öffnungen kann ich ihren winzigen Körper im Inkubator berühren. Die Angst, dass sie nicht überlebt, zerreißt uns fast.

Hoffen und Bangen

Niemand weiß, wie sich Mia entwickeln wird. Sie braucht noch immer Unterstützung beim Atmen. Wir haben gelesen, dass Frühchen später Probleme haben können. Doch wenn sie auf meiner Brust liegt und ich sie zärtlich berühre, dann spüre ich ihren unbändigen Lebenswillen.

Aufatmen

Mia wächst und entwickelt sich sehr gut. Sie wird regelmäßig untersucht und eines Tages kommt die erlösende Nachricht: Bald dürfen wir sie mit nach Hause nehmen. Doch vor dieser Situation haben wir großen Respekt. Zum ersten Mal allein mit Mia. Hoffentlich schaffen wir das!

Gut beraten

Die Ärztin kennt diese Sorgen und empfiehlt uns beim Abschied den Bundesverband „Das frühgeborene Kind“. Hier finden wir auf all unsere Fragen eine verlässliche Antwort und es gibt sogar eine Hotline für Frühchen-Eltern.

Nicht allein

Geschafft! Wir sind endlich zuhause. Gestern haben wir uns die Broschüren „Willkommen daheim“ und „Plötzlich Eltern“ bestellt. Die vielen Angebote des Verbandes geben uns große Sicherheit und Unterstützung. Das lässt uns zuversichtlich in die Zukunft blicken. 

Am 17.11. ist
Welt-Frühgeborenen-Tag

Teile Mias Geschichte!

Hilf uns zu helfen.

Bundesverband
„Das frühgeborene Kind“ e.V.

Wir begleiten und beraten Frühchen-Familien von Anfang an und über alle Entwicklungsphasen des Kindes hinweg. Gemeinsam mit Ärzten- und Pflegeteams, den Eltern, Hebammen und unserem wissenschaftlichen Beirat verbessern wir die Startbedingungen für Frühgeborene. Wir vertreten die Interessen der Frühgeborenen auf allen Ebenen und setzen uns für die Familien ein. Unter unserem Dach vereinen wir 80 regionale Selbsthilfegruppen.

In Zusammenarbeit mit
Thumbraising Collective